Grenzsicherung der Peshmerga in Irakisch-Kurdistan

Ende April 2016 war ich als Reporter im Nordirak, wo ich u.a. ein Ausbildungslager der Peshmerga bei Erbil und einen Frontabschnitt nördlich von Mossul besucht habe.

Die Fotostrecke gibt Einblick in die Trainingssituation und die Lage an der Grenze Irakisch­-Kurdistans. Eine ausführliche Reportage zum Thema erschien in der Wiener Zeitung, ebenso ein Interview mit Oberst Bernd Prill, Leiter der Ausbildungsmission der deutschen Bundeswehr.

Ausbildung der Peshmerga

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Kurdischen Soldaten (Peshmerga) am Truppenübungsplatz Banslawa bei Erbil. Die infanteristische Ausbildung, die sie durchlaufen, entspricht dem Niveau der Grundausbildung im österreichischen Bundesheer.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Neben Deutschland beteiligen sich auch Finnland, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Norwegen und Ungarn an der Ausbildungsmission, die im Februar 2015 startete.

© Lisa Köppl
© Lisa Köppl

Ein militärischer Sandkasten für die taktische Schulung der Peshmerga-Führung.

An der Front zum Islamischen Staat

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Ein Peshmerga-Posten an der Grenze Irakisch-Kurdistans nördlich von Mossul.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Auch Colonel Mohamad Ahmad Khfor, Kommandant des Postens, hat eine Ausbildung bei der Bundeswehr absolviert.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Am Dach des Postens; die Stellungen des sogenannten Islamischen Staates (IS) sind etwa zwei Kilometer entfernt. “Die Dörfer, in denen sich Daesh festgesetzt hat, könnten wir leicht einnehmen”, so Colonel Khfor. “Aber wir sind nicht hier, um eine Offensive zu führen. Wir sind hier, um unsere Grenzen zu sichern.”

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Die Peshmerga sind mit Doshkas, russischen MGs und Panzerbüchsen ausgestattet. Die acht Posten am 20 Kilometer langen Frontabschnitt teilen sich ein Panzerabwehrsystem “Milan”.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Im Aufenthaltsraum des Postens; Das Leben an der Front dokumentieren die Soldaten mit ihren Smartphones. Schutzwesten sieht man selten. Die werden vom Ministerium nicht bezahlt und müssen selbst gekauft werden.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Koch Mohamed: Grundnahrungsmittel für die Soldaten werden vom Peshmerga-Ministerium bezahlt.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Ein weiterer Posten im selben Frontabschnitt. Insgesamt gibt es auf dem 20 Kilometer langen Abschnitt acht Posten auf die sich 400 Peshmerga verteilen.

© Markus Schauta
© Markus Schauta

Vor dem Posten haben die Peshmerga einen Schutzwall aufgezogen.

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on telegram
Share on whatsapp
Share on pocket

More from Shabka Journal

Die Türkei und ihre Beziehung zur Hay’at Tahrir al-Sham

Das vorliegende Arbeitspapier bietet einen Einblick in die Gründungsgeschichte Hay’at Tahrir al-Shams (HTS), eine der führenden salafi-dschihadistischen Gruppierungen in Idlib, und beleuchtet ihre Beziehungen zu einem der wichtigsten Regionalakteure im

Plädoyer für mehr Entwicklungspolitik

Wir befinden uns inmitten einer großen Zäsur, die sich darauf auswirkt, wie wir die Welt sehen und unsere Rolle darin verstehen. Die COVID-19 Pandemie ist ein Anstoß eines globalen Transformationsprozesses,