Parlamentswahlen in der Region Kurdistan-Irak – Shabka berichtet aus Erbil

Am 30. September fanden in der autonomen Region Kurdistan-Irak erstmalig seit 2013 Parlamentswahlen statt. Obwohl das kurdische Parlament seit 2015 de facto stillsteht, wurden Neuwahlen hinausgezögert und verschoben. Die Gründe dafür waren einerseits die vorrangige Bekämpfung des „Islamischen Staates“, sowie die innenpolitischen Turbulenzen nach dem fehlgeschlagenen Unabhängigkeitsreferendum vom September 2017. Über drei Millionen Menschen waren berechtigt über das Parlament mit 111 Sitzen zu bestimmen. Die führende Kurdische Demokratische Partei (KDP) konnte am meisten Wähler mobilisieren und erzielte 43% aller Stimmen, während die ehemals zweitstärkste Partei Gorran im Vergleich zu 2013 die Hälfte ihrer Sitze einbüßen musste.

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